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(c) 1997-2001
   

Die Söhne der großen Bärin

Progress picture   Jahr:
1965

Länge:
99 minutes

Regie:
Josef Mach

Die Handlung des Films ist in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angesiedelt, da der Bau der ersten Pazifikbahn quer durch Amerika und die Goldfunde in den Black Hills, das weitere scharenweise Vordringen der Einwanderer in den Wilden Westen und den erbarmungslosen Angriff des weißen Mannes auf die westlichen Dakotastämme auslösten.

Die spätere Entwicklung deutet sich bereits an: der Weg der Präriesöhne in unfruchtbare Reservationsgebiete, wo sie dahinvegetieren mußten und die sie bis 1924 nicht verlassen durften.

Aber es deutet sich auch eine andere Entwicklung an: der Kampf der Indianer, nicht mehr gegen historische Notwendigkeiten, wohl aber gegen Unmenschlichkeit und Unfreiheit. Und es sind echte Nachfahren des Häuptlings Tokei-ihto, die heute in vielfältiger Form für ihre Rechte eintreten, Entwicklungshilfe für die Reservationen und die Einbeziehung in das wirtschaftliche Leben des Landes fordern. So bleibt die Fabel nicht nur im Bereich der Vergangenheit; die historische Sicht ermöglicht zugleich einen Ausblick. Die Söhne der Großen Bärin gehören symbolhaft zu denjenigen Gruppen, die sich schon im vergangenen Jahrhundert eine eigene ökonomische Basis schufen.

Bild und Text (c) 1983 Progress Film-Verleih